Entwicklung zum Freizeitgelände
Vom Ziegelwerk zum Freizeitgelände: Ein neuer Anfang
Kurz nach der Deutschen Einheit wurde am 31. August 1990 die Ziegelherstellung in Niederwürschnitz eingestellt. Ein Jahr später erfolgte durch die Treuhand die Reprivatisierung an den letzten Besitzer, Dr. Ludwig Drechsler aus Pockau. Da dieser in seinem Heimatort eine Wäscherei betrieb, hatte er keine Verwendung für die Ziegelei und trat mit Verkaufsabsichten an die Gemeinde heran.
Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch niemand an die Einrichtung eines Freizeitgeländes dachte, bewies der damalige Bürgermeister Rolf Höfer Weitblick und zeigte Interesse am Kauf. Er suchte nach einer geeigneten Immobilie, um Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) sinnvoll umzusetzen und den Menschen vor Ort Perspektiven zu bieten.
In der ersten Phase wurden baufällige Gebäude abgerissen und historisch wertvolle Bausubstanz gesichert. Nachdem die Gebäude und Maschinen offiziell in die Denkmalsliste aufgenommen worden waren, begann mit Hilfe von Fördermitteln die Sanierung. Zuerst wurden der markante Schornstein und das Dach des Ringofens instand gesetzt, gefolgt von der Sanierung des Trockenschuppendachs.
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